mip und Accelerate – zwei starke Partner finden zusammen

Interview mit der mip und Accelerate zur neuen Partnerschaft

Ich treffe Ursula Flade-Ruf und Klaus Thelen beim virtuellen Kaffee, um mit ihnen über die Kooperation ihrer beiden Unternehmen zu sprechen. Beide Firmen sind seit vielen Jahren in der IT-Beratung unterwegs und verfügen über ein großartiges Leistungsspektrum in Sachen Data Warehousing, Business Analytics und Unternehmensplanung.

Digitalisierung im Mittelstand

Ursula Flade-Ruf, Geschäftsführerin der mip GmbH

Frau Flade-Ruf, Daten und Digitalisierung – das eine geht nicht ohne das andere. Trotzdem sagt beispielsweise das Institut der deutschen Wirtschaft, dass immer noch viele Unternehmen ihre verfügbaren und relevanten Daten nicht vollständig erfassen und analysieren. Was könnten aus Ihrer Sicht die Gründe dafür sein?

Es gibt unterschiedliche Anforderungen, bei denen Unternehmen vor allem im Mittelstand das entsprechende Know-how und/oder die Zeit fehlt. Heute ist oftmals schon die Frage, welches Ziel will ich denn mit der Analyse erreichen, ein Engpass. Die größten Hürden sind allerdings – wie bereits seit 30 Jahren – das Auffinden der notwendigen Daten, deren „Einsammeln“ und die fachgerechte Aufbereitung. Bis hin zur Frage, wie designe ich denn nun Berichte/Dashboards und Co, damit die Fachanwender damit arbeiten können. Das sind unsere Spezialgebiete, in denen wir jede Menge Erfahrung mitbringen und zum Nutzen unserer Kunden einsetzen.

Klaus Thelen, Geschäftsführer der Accelerate IT Consulting GmbH

Herr Thelen, was sind Ihrer Meinung nach die Ursachen dafür?

Ich teile die Meinung, dass es nach wie vor in mittelständischen Unternehmen vielfach ein Thema der fachlichen Kompetenz in Kombination mit fehlender Zeit ist, sich mit diesen Aufgaben detaillierter zu beschäftigen. Wir stellen immer wieder fest, dass noch viel mehr Daten zur Verfügung stehen, als beispielsweise im Controlling-Bereich genutzt werden. Insofern ist das für mich eine Mischung aus mangelndem Wissen, aber auch fehlender Ressourcen und genau da können wir helfen.

Neue Wege in der Zusammenarbeit

Es wird im Zusammenhang mit der Digitalisierung immer häufiger davon gesprochen, dass Kooperationen das A+O für den Erfolg sind. Was war für Sie ausschlaggebend, mit der mip eine verstärkte Zusammenarbeit zu suchen?

In der Tat glaube ich, dass es sehr sinnvoll ist, wenn man fachliche Kompetenzen bündelt, auch wenn es teilweise Überschneidungen gibt. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Unternehmenskulturen zusammenpassen. Das heißt die Art und Weise, wie man miteinander umgeht und mit Kunden zusammenarbeitet. Da habe ich über die Zeit die Überzeugung gewonnen, dass die mip für uns genau der richtige Partner ist.

Frau Flade-Ruf, die mip ist schon seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in Sachen Data Warehousing und Analyse der Unternehmensdaten unterwegs. Da gibt es eine Menge an Erfahrungen und Wissen. Warum ist es trotzdem sinnvoll, die Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten wie der Accelerate zu forcieren?

Mit zunehmender Digitalisierung gewinnt die Analyse der entstehenden Daten nochmals an Bedeutung. Gleichzeitig wird das Spektrum an Analysewünschen immer größer. Damit macht es Sinn, Know-how, das zur Verfügung steht, zu bündeln. Nach dem Motto, gemeinsam sind wir stärker.

Mehrwert für den Kunden

Herr Thelen, was macht Ihre Lösung businessNavi®, die die mip künftig mit anbieten wird, so einzigartig und welche Vorteile gewinnen Firmen daraus?

Ich möchte nicht behaupten, unsere Anwendung sei einzigartig, weil ich glaube, dass es auch andere gute Anwendungen im Markt gibt. Was uns auszeichnet, ist der Erfahrungsschatz aus den verschiedensten Anwendungsgebieten, der in die Entwicklung hineingeflossen ist, mit einem klaren Fokus auf finanzorientierte Fragestellungen. Wir haben immer den Anspruch gehabt, unserem Firmennamen gerecht zu werden – sprich, schnell Projektergebnisse liefern zu können. Wir versuchen schon seit geraumer Zeit auf Basis der Scrum-Methodik ganz bewusst, Projektergebnisse für den Kunden nach wenigen Wochen sichtbar und handhabbar zu machen, die dann ähnlich wie im Rapid Prototyping verifiziert werden können. Technisch gesehen baut unsere Lösung auf einem Data Warehouse auf, in der Modellierung basierend auf Data Vault. Sehr flexibel, ganz im Sinne einer nachhaltigen Anwendung, die später nicht permanent immensen Ergänzungsaufwand und Kosten nach sich zieht, sondern schnell erweitert werden kann. Es ist das Ergebnis von 15 Jahren Projekterfahrung im Bereich Business Analytics. 

Frau Flade-Ruf, warum sind mip und Accelerate genau die richtigen Partner für Firmen, die ihre Unternehmensdaten erfolgreich auswerten wollen und welche neuen Impulse können Unternehmen aus dieser Kooperation erwarten?

Beide Unternehmen arbeiten seit langen Jahren erfolgreich daran, ihre Kunden bei der Auswertung ihrer Daten zu unterstützen. Der Schwerpunkt der mip liegt dabei ein wenig mehr auf der Bereitstellung der qualitativ hochwertigen Datenbasis, insbesondere in heterogenen Umgebungen, während die Accelerate stärker aus dem Planungsumfeld kommt. Wir treffen uns sozusagen in der Mitte und ergänzen uns perfekt. Für unsere Kunden schaffen wir mit dieser Konstellation einer standardisierten Lösung einen zusätzlichen Anreiz, den Schritt zu einem Data Warehouse und der Planung und Analyse zu wagen.

Gemeinsame Ziele

Zum Schluss eine Frage an Sie beide. Welche gemeinsamen Ziele werden mip und Accelerate verfolgen?

Klaus Thelen:

Ich glaube, dass wir durch die Erweiterung des Leistungsangebotes in beide Richtungen gemeinsam den Wunsch haben, unseren Kunden nachhaltig gute Lösungen anzubieten. Sicher soll das Ganze wirtschaftlich lukrativ sein und wir wollen letztlich auch neue Kunden gewinnen. Erfolgreich werden wir dann sein, wenn wir zufriedene Kunden haben.

Ursula Flade-Ruf:

Gemeinsam ist unser Bestreben, unseren Kunden ergänzende Lösungen anzubieten, die sie in die Lage versetzen, noch mehr Wissen aus ihren Unternehmensdaten zu gewinnen. Natürlich ist mit ein Ziel, neue Kunden zu finden und für unsere Ideen und Anwendungen zu begeistern.

Frau Flade-Ruf, Herr Thelen – herzlichen Dank für Ihre Ausführungen und Ideen zur Partnerschaft und viel Erfolg dabei!

Das Interview führte Gabriela von Bargen, Marketing mip GmbH


Titelbild: REDPIXEL.PL/Shutterstock.com

businessNavi setzt in Version 5 auf Data-Vault-Modellierung

Die Modellierung eines Data Warehouse erfolgt traditionell anhand der Modellierungstechniken Star Schema oder Snowflake. In den letzten Jahren hat sich allerdings eine neue, agile Art der Modellierung eines Data Warehouse namens Data Vault etabliert. Ursprünglich von Daniel Linstedt in den 1990er Jahren entwickelt und stetig aktualisiert gewinnt Dava Vault seit den 2000er Jahren und der Veröffentlichung eines Pakets aus Modellierungs- und Architekturansätzen im Jahr 2013 immer mehr Beliebtheit.

Der Vorteil von Data Vault liegt dabei unter anderem in der Agilität des Modellierungsansatzes. Der Fokus liegt auf der Modellierung von Geschäfts-Entitäten (bspw. Kunde, Produkt, Verkaufsorganisation) und deren Beziehungen untereinander. Die Besonderheit ist, dass sich Erweiterungen des Datenmodells implementieren lassen, ohne bestehende Tabellen oder Prozesse zur Datenbefüllung dafür anzupassen. Dadurch ist ein derart gestaltetes Data Warehouse gut für nachträgliche Änderungen / Erweiterungen geeignet. Das spart dann viel Zeit bei der Erweiterung. Das Vorgehen hierbei lässt sich in hohem Maße standardisieren. Dadurch sinken die Anforderungen an die Entwickler.

In der Version 5.0 unseres Business-Intelligence-Tools businessNavi setzen wir auf die Modellierung unseres standardisierten Data Warehouse mit Data Vault. Dies ermöglicht eine agile Entwicklung des Data Warehouse sowie eine schnellere Implementierung von kundenspezifischen Erweiterungen. Um die Vorteile des Data Vault mit den Vorzügen des Star Schemas – der anwenderfreundlichen Darstellung von Abfrageelementen – zu ermöglichen, stellen wir unseren Anwendern weiterhin eine Sicht bereit, welche der Modellierung eines traditionellen Star Schema ähnelt und kombinieren damit das Beste aus beiden Welten zu einem hybriden Ansatz.

 


Titelfoto: Mak Flex / Unsplash

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